Knieschoner – der beste Freund des Plattenlegers

Mit einer bewährten Massnahme zur Sicherheit können die beanspruchten Knie von Plattenlegern effektiv geschützt werden: durch die Verwendung ergonomischer Knieschoner (eine grosse Auswahl an verschiedenen Knieschonern finden sie hier bei Furter + Co AG).

 

Die Beanspruchung der Knie im Beruf

Der Beruf des Plattenlegers ist verbunden mit dem gestalterischen Verkleiden von Wänden, Treppen und Böden. Dafür muss oftmals gekniet werden, auch über einen längeren Zeitraum. Da die Arme für die Arbeit gebraucht werden, kann das Körpergewicht beim Knien zumeist nur in der Bewegung teilweise auf sie übertragen werden. Des Weiteren muss ein Plattenleger während seiner Arbeit häufig wechseln zwischen aufrecht stehender, gebeugter und kniender Körperhaltung. All das führt zu einer überdurchschnittlich hohen anatomischen Belastung seiner Kniegelenke und der sie umgebenden Gewebe. Und es gibt weitere Gefahren für den Kniebereich des Plattenlegers: Unebenheiten des Bodens und auf diesem liegende Kleinteile verschiedener Art. (Jeder, der aus Versehen schon einmal auf einem harten kleinen Krümel auf ebener Fläche gekniet hat, weiss um die Gefährdung der empfindlichen Kniegelenke.) Auch die Kombination aus Druck (Körpergewicht) und Schärfe (Splitter etc.) kann schnell zu Verletzungen führen.

 

Es gibt mehrere Knieschoner-Typen

Um gesundheitlichen Schäden im Kniebereich so weit als möglich vorzubeugen und um die Arbeitsbedingungen eines Plattenlegers generell zu erleichtern, haben sich verschiedene Typen von Knieschonern bewährt. Mit verhältnismässig geringem Aufwand kann durch ihre Anwendung eine erhebliche Verbesserung der Ergonomie und ein guter Schutz vor Verletzungen erreicht werden. Für den Komfort und die Effektivität des Knieschutzes ist es allerdings erforderlich, dass er passend zur Arbeitsweise und zum Träger gewählt wird.

 

Knieschoner lassen sich in vier Haupttypen einteilen:

Typ 1: Der Knieschutz ist am Bein zu befestigen.

Typ 2: Der Knieschutz befindet sich in einer Tasche des Hosenbeines.

Typ 3: Der Knieschutz ist lose, er wird weder am Bein noch an der Bekleidung befestigt.

Typ 4: Der Knieschutz hat einen erweiterten Funktionsumfang, bspw. als Hilfe zum Aufstehen.

 

Die Kriterien bei der Wahl eines Knieschutzes sind

– allgemein die Sicherheitseigenschaften (ausreichende Polsterung etc.),

– die Bequemlichkeit (unbequeme Knieschützer deuten darauf hin, dass der Körper ungünstig belastet wird bzw. dass die Druckverteilung nicht stimmt; sie erschweren die Arbeit unnötig),

– die Art der Befestigung (jede Abschnürung von lebendem Gewebe sollte unbedingt vermieden werden; die Elastizität, die Breite und der Anbringungsort der Riemen ist entscheidend; ggf. sind eher lose Kniekissen (Typ 3) als befestigte Knieschoner zu verwenden),

– die Haut- und Umweltfreundlichkeit des Materials,

– die Reaktion auf Feuchtigkeit,

– die Stabilität,

– die Stichfestigkeit,

– die Chemikalienbeständigkeit,

– die Vielseitigkeit oder der unkomplizierte Wechsel,

– die Reinigungsmöglichkeiten.

 

Rechtliches

Nach Artikel 2 („Grundsatz“) in der Verordnung 3 zum Arbeitsgesetz (ArGV 3) hat der Arbeitgeber unter anderem für ergonomische und hygienisch gute Arbeitsbedingungen zu sorgen. Eine übermässig starke Beanspruchung des Arbeitnehmers ist zu vermeiden. Falls erforderlich, ist nach Artikel 27 eine persönliche Ausrüstung zu dessen Schutz zur Verfügung zu stellen. Ausserdem hat nach Artikel 5 („Schutzmassnahmen und Schutzeinrichtungen“) der Verordnung über die Verhütung von Unfällen und Berufskrankheiten (VUV) der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer, falls für die Sicherheit erforderlich, Schutzausrüstungsteile zur Verfügung zu stellen, darunter Schutzkleidung und Schutzschilde. Die Teile sollen aufeinander abgestimmt sein und sich nicht in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigen. Nach Artikel 6a der VUV sind Arbeitnehmer zu Fragen der Sicherheit anzuhören und sie haben das Recht, Vorschläge zu unterbreiten, bevor eine Entscheidung vom Arbeitgeber bezüglich der Sicherheitsangelegenheiten gefällt wird.

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