Beschriftung mit Licht: Faszination Laser

Laserbeschriftung zählt zu den wirkungsvollsten Methoden, Gegenstände dauerhaft und präzise zu beschriften. Dabei spielt die Form keine Rolle. Von Nahrung über Papier bis zu Metall lässt sich nahezu alles bedrucken.

Was sind Laser und was ist Laserbeschriftung? Darunter versteht man ein technisches Instrument, das mittels elektrischer Energie gebündeltes Licht abgibt. Laser bedeutet übersetzt „Lichtverstärkung durch stimulierte Aussendung einer Strahlung“. Licht wird folglich in bestimmten Wellen als Lichtenergie transportiert.
Eine Beschriftung durch Laserstrahlen findet zum Beispiel in der Industrie Anwendung. Warum? Diese Form des Beschriftens ist extrem schnell. Ferner können auch sehr kleine Schriften oder Codes auf einem Artikel oder Objekt aufgebracht werden. Die präzisen Aufdrucke werden von Maschinen problemlos gelesen. Daher eignen sich Laserbeschriftungen für zweidimensionale Codes, sogenannte QR-Codes, die sich auf vielen Produkten befinden.

Laserdruck im Unterschied zu Laserbeschriftung
Anders als beim oberflächlicher aufgebrachten Laserdruck ist der Laserstrahl beim Beschriften sehr intensiv. Dadurch ist der Druck extrem haltbar. Lebensmittel, Barcodes und auch Scheiben von Tachometern werden deswegen gerne mit Lasermarkierung versehen.
Welches Material eignet sich für eine Beschriftung mit Laser? Ob Holz, Leder, Pappe und Papier, beschichtete Oberflächen, Gummi, Folie oder verschiedenartige Metalle: Mit Laser lassen sich viele Oberflächen im wahrsten Sinne des Wortes gezielt bearbeiten. Bei Metallen können sich sogenannte „Farbumschläge“ durch die thermische Wirkung der Laserstrahlen ergeben. Mehr Infos finden Sie hier.

Mögliche Anwendungen
Man unterscheidet CO2-Laser, Faser-Laser und YAG-Laser. Vom Untergrund hängt ab, mit welchem Laser gearbeitet wird.
Für Kunststoff und Folie eignen sich alle drei Laser-Varianten. Metalle und Keramik können mit YAG-Laser und Faser-Laser bedruckt werden. Für organische Stoffe wie Holz, Lebensmittel und Glas verwendet man CO2-Laser.
Worin besteht der Unterschied? Beim CO2-Laser wird mit einer Gasmischung gearbeitet. Diese ist das laseraktive Medium zur Erzeugung von Laserstrahlen. Anders beim YAG-Laser. Hier sorgt ein Kristall dafür, die Laserstrahlen anzuregen. Beim Bestrahlen mittels einer Faser wird das Licht besonders stark gebündelt. Deswegen können damit auch harte Materialien perfekt bearbeitet werden!

Vorteile von Laserbeschriftung unterschiedlicher Oberflächen
Es mag auf den ersten Blick verwundern, aber auch Holz wird gerne mit Laser bedruckt. Ob innen oder außen: Holz ist vielfach Wind und Wetter ausgesetzt und wird häufig mit starken Putzmitteln gereinigt. Vorteil einer Lasermarkierung ist: Barcodes sind auch nach Jahren deutlich zu erkennen.
In Papier- und Kartonagen-Industrie ist Laserdruck nicht wegzudenken. Der Grund dafür ist: Der Strahl erreicht nur die Oberfläche, sodass das Material keinen Schaden nimmt. Mit Laser ist jede Schachtel in Windeseile bedruckt, Barcodes sind exakt zu erkennen. Mit Laser bedrucktes Papier und Kartonagen sind gegen Staub immun.
Laserbeschriftungen dienen übrigens auch dazu, die Produktionskette transparent zu halten. Damit ist gewährleistet, dass bei Gummiringen oder Autoreifen keine Manipulationen stattfinden können.

Vorteile des Lasers sind: Materialien nehmen keinen Schaden. Laserdrucke sind fälschungssicher und reiben sich nicht ab. Aus diesem Grund kann die Industrie, beispielsweise bei der Verarbeitung diverser Metalle, nicht auf Laserdrucke verzichten.
Auch Getränkeflaschen aus Glas und Keramikwaren punkten mit diesen präzisen Aufdrucken.
Noch ein interessanter Aspekt: Laserbeschriftung auf Obst und Gemüse ist die gesunde Antwort auf Verpackungswahnsinn mit Plastik!